7. POETIKDOZENTUR an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin      18. Oktober 2018      01. November 2018      08. November  2018                                                                                                                               18:00 - 19:30                                                                                                                           Theologische Fakultät der HU, Burgstraße 26, 10178 Berlin, Raum 117       In der Kehre. POESIE und der Puls des Gottes    Der Rhythmus von Gedichten fußt auf einem lebendigen Puls. Der Vers (lateinisch: das Furchenpaar) läuft hin und her wie ein Pflug. An der Kehre findet er zu sich selbst – dort wo er in der Schwebe ist und hinaus weist ins Kommende und zurück auf das, was war. Rhythmisch bewegt, findet er, ohne zu suchen, und erkundet im Erfinden, was da ist. Hierin ist die Poesie verwandt der Religion, deren Praxis in der Wiederholung wie der unerwarteten Unterbrechung gleichermaßen besteht, im Einspruch des Unsagbaren im Überlieferten. Christian Lehnert, Dichter und Theologe, lauscht dem Puls der Verse und der religiösen Traditionen, wenn Laut und Stille sich treffen, wenn „innerer als mein Innerstes“ (Augustinus) ein Herzschlag geht und im Vergangenen sich das Werdende öffnet.       Drei Poetikvorlesungen im Oktober und November     2018 mit Christian Lehnert  . Die jährliche Poetikdozentur, die, bislang singulär in Deutschland, dem künstlerischen Zugang zu Phänomenen des Religiösen bzw. dem religiösen Wissen der Künste eine Plattform für ein breiteres Publikum bietet, ist von weiterer Bedeutung. In drei Vorlesungen gibt der Dichter und Theologe Christian Lehnert Einblicke in sein Schaffen. Welche Rolle spielen religiöse Phänomene für sein eigenes Werk? Und wie versteht er aus ihrer ästhetischen Sensibilität heraus die vielgestaltigen Ausdrucksformen der Religion(en) und des Religiösen in der Kunst? Nicht zuletzt sind die Poesie, die bildende und Performance-Kunst, die Musik und die Literatur der Gegenwart auch für die zeitgenössische Theologie sowie für die religiöse Praxis selbst von existentieller Bedeutung. Nicht nur, um Denken, Hören, Sehen und die Empfindung zu schulen, nicht nur, um den Horizont zu weiten, sondern auch und vor allem, um verhandelte Sujets selbst aufzugreifen, im Eigenen weiter zu bedenken und eigene Gestaltungskräfte zu entfalten zu helfen. So steht die Poetikdozentur nicht zuletzt dafür, Kunst, Religion und Wissenschaft miteinander intensiver ins Gespräch kommen zu lassen, ihnen einen Möglichkeitsraum der gemeinsamen Begegnung und Verwebung zu eröffnen.   Christian Lehnert  wird in drei Lesungen über die Bedeutung religiöser Existenz in einer scheinbar gottfernen Welt sprechen. Seine bislang sieben Gedichtbücher und ein Essay über Paulus erschienen im Suhrkamp Verlag. 2012 erhielt Lehnert den Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk, 2016 den Eichendorff -Literaturpreis.       6. Poetikdozentur 2017 mit der Dichterin  Angela Krauß ,                                                                                   Vom Traum ins Leben. Gott und Gedicht.  Drei Poetikvorlesungen Juni/Juli      5. Poetikdozentur 2016 mit     der Philosophin Clara-Elisabeth Vasseur                                                      Phänomenologie des inkarnierten Wortes         4. Poetikdozentur 2015 mit der Autorin Dr. Julia Voss                                                                                     Hilma af Klint - Das Geistige in der Kunst                                           2.     Poetikdozentur 2014 mit dem Komponisten  Samir Odeh-Tamimi                                               Korangesänge                                           1. Poetikdozentur 2012 mit dem Schriftsteller Hans Thill                                                                                Kühle Religionen           

 

7. POETIKDOZENTUR an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin

18. Oktober 2018

01. November 2018

08. November  2018                                                                                                                        

18:00 - 19:30                                                                                                                        Theologische Fakultät der HU, Burgstraße 26, 10178 Berlin, Raum 117
 

In der Kehre. POESIE und der Puls des Gottes

Der Rhythmus von Gedichten fußt auf einem lebendigen Puls. Der Vers (lateinisch: das Furchenpaar) läuft hin und her wie ein Pflug. An der Kehre findet er zu sich selbst – dort wo er in der Schwebe ist und hinaus weist ins Kommende und zurück auf das, was war. Rhythmisch bewegt, findet er, ohne zu suchen, und erkundet im Erfinden, was da ist. Hierin ist die Poesie verwandt der Religion, deren Praxis in der Wiederholung wie der unerwarteten Unterbrechung gleichermaßen besteht, im Einspruch des Unsagbaren im Überlieferten. Christian Lehnert, Dichter und Theologe, lauscht dem Puls der Verse und der religiösen Traditionen, wenn Laut und Stille sich treffen, wenn „innerer als mein Innerstes“ (Augustinus) ein Herzschlag geht und im Vergangenen sich das Werdende öffnet.

 

Drei Poetikvorlesungen im Oktober und November 2018 mit Christian Lehnert. Die jährliche Poetikdozentur, die, bislang singulär in Deutschland, dem künstlerischen Zugang zu Phänomenen des Religiösen bzw. dem religiösen Wissen der Künste eine Plattform für ein breiteres Publikum bietet, ist von weiterer Bedeutung. In drei Vorlesungen gibt der Dichter und Theologe Christian Lehnert Einblicke in sein Schaffen. Welche Rolle spielen religiöse Phänomene für sein eigenes Werk? Und wie versteht er aus ihrer ästhetischen Sensibilität heraus die vielgestaltigen Ausdrucksformen der Religion(en) und des Religiösen in der Kunst? Nicht zuletzt sind die Poesie, die bildende und Performance-Kunst, die Musik und die Literatur der Gegenwart auch für die zeitgenössische Theologie sowie für die religiöse Praxis selbst von existentieller Bedeutung. Nicht nur, um Denken, Hören, Sehen und die Empfindung zu schulen, nicht nur, um den Horizont zu weiten, sondern auch und vor allem, um verhandelte Sujets selbst aufzugreifen, im Eigenen weiter zu bedenken und eigene Gestaltungskräfte zu entfalten zu helfen. So steht die Poetikdozentur nicht zuletzt dafür, Kunst, Religion und Wissenschaft miteinander intensiver ins Gespräch kommen zu lassen, ihnen einen Möglichkeitsraum der gemeinsamen Begegnung und Verwebung zu eröffnen.

Christian Lehnert wird in drei Lesungen über die Bedeutung religiöser Existenz in einer scheinbar gottfernen Welt sprechen. Seine bislang sieben Gedichtbücher und ein Essay über Paulus erschienen im Suhrkamp Verlag. 2012 erhielt Lehnert den Hölty-Preis für sein lyrisches Gesamtwerk, 2016 den Eichendorff -Literaturpreis.

 

6. Poetikdozentur 2017 mit der Dichterin Angela Krauß,                                                                             Vom Traum ins Leben. Gott und Gedicht. Drei Poetikvorlesungen Juni/Juli

5. Poetikdozentur 2016 mit der Philosophin Clara-Elisabeth Vasseur                                                    Phänomenologie des inkarnierten Wortes

4. Poetikdozentur 2015 mit der Autorin Dr. Julia Voss                                                                               Hilma af Klint - Das Geistige in der Kunst                                

2. Poetikdozentur 2014 mit dem Komponisten  Samir Odeh-Tamimi                                         Korangesänge                                  

1. Poetikdozentur 2012 mit dem Schriftsteller Hans Thill                                                                           Kühle Religionen